WAS

Das Projekt streetwork@online sucht das Gespräch mit Berliner Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 - 27 Jahren, um ihr Reflexionsvermögen zu stärken und sie bei ihrer Identitätsbildung zu unterstützen. Dabei greifen wir Themen und Fragen auf, die Jugendliche beschäftigen und möchten sie dazu ermutigen, eigene Wege und Antworten zu finden.

 

 

Dabei verorten wir uns im Bereich der Primär- und Sekundärprävention, indem wir einerseits allgemein demokratische Grundwerte fördern. Andererseits wenden wir uns insbesondere mit dem virtuellen Streetwork konkret an Jugendliche, die Anzeichen für eine islamistische Orientierung zeigen und deren Äußerungen nicht mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung (FDGO) vereinbar sind. Wir setzen also an, bevor sich die extremistischen Sichtweisen soweit verfestigt haben, dass ein geschlossenes Weltbild entsteht, das nur schwer wieder aufgebrochen werden kann.

 

Unser Projekt streetwork@online vertritt die Werte der FDGO. Wir stehen ein für ein respektvolles Miteinander in einer pluralistischen Gesellschaft.

 

WER

Das Team von streetwork@online kombiniert Fachwissen und mehrjährige Erfahrung aus den Bereichen Sozialarbeit, Kultur- und Medienpädagogik und Theologie zu einem innovativen Ansatz. Unterschiedliche kulturelle und religiöse Prägungen ermöglichen uns einen empathischen und respektvollen Zugang zu den Jugendlichen, die wir mit unserer Arbeit erreichen wollen.

 

 

 

Wir sind immer offen für einen Austausch mit Kolleg*innen aus unserem Arbeitsfeld sowie allen am Thema interessierten Personen und freuen uns über eine Kontaktaufnahme.

ÜBER UNS

Virtuelles Streetwork

In der Fachwelt herrscht weitgehend Einigkeit, dass vor allem bei jungen Menschen Internet und Social Media von großer Bedeutung bei der Verbreitung von islamistischen Ideen und bei Radikalisierungsprozessen sind. Mit dem virtuellen Streetwork erweitern wir die aufsuchende Sozialarbeit daher um einen neuen, bisher nur modellhaft erprobten, Online-Ansatz. Dabei erfolgen Kontaktaufnahmen in den sozialen Netzwerken mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, z.B. durch Beiträge in den Kommentarspalten unter Facebook-Posts („one-to-many“). Es erfolgen ebenfalls direkte Ansprachen („one-to-one“) in den Gruppenchats, mit dem Ziel das Gespräch gegebenenfalls im Einzelchat fortführen zu können.  Wir möchten User*innen dabei befähigen ihre eigenen Ansichten und Handlungen zu reflektieren. Dafür werden zum einen Meinungsbilder hinterfragt oder bestärkt (emotional und argumentativ) und zum anderen  die individuellen Kompetenzen zur Lebensbewältigung unterstützt; bspw.  durch Beratung auf unserer Facebook-Seite „Team Streetwork“ oder durch Vermittlung an themenspezifische Beratungsstellen.

 

Den größten Handlungsbedarf für unsere Arbeit sehen wir aktuell auf Facebook, da hier niedrigschwellige extremistische Propaganda sehr weit verbreitet ist und durch den sogenannten Echokammer-Effekt ergebnisoffene Diskussionen verhindert werden. Derzeit weiten wir unsere Arbeit zudem auf Messenger-Dienste (bspw. Telegramm, WhatsApp, Tellonym) aus, da Jugendliche nach einer extremistischen Ansprache (bspw. in einer Facebook-Gruppe) häufig auf weniger von außen zugängliche Messenger-Gruppen verwiesen werden.

 

Die Präventionsmaßnahmen des virtuellen Streetworks werden konstant evaluiert (bspw. aktuell in Zusammenarbeit mit dem Dipl.-Psych. Florian Jäger) und weiterentwickelt.

Iam-street Berlin

Ausgehend von unserer Internetplattform Iam-street Berlin werden Videos sowie Text- und Bildmaterialien veröffentlicht. Die Inhalte sollen zum Nachdenken anregen. Dadurch möchten wir Jugendliche motivieren, an einem weltoffenen und demokratischen Diskurs teilzunehmen.

 

In unseren narrativ-erzählenden Videos kommen starke Persönlichkeiten zu Wort die mit ihren Lebenswegen - Erfahrungen, Zielen, Leidenschaften aber auch Ängsten - inspirieren den eigenen Weg zu gehen.

 

Durch Kooperationen mit Influencern und Akteuren (aus dem Sozial-, Kunst- und Kultur-Bereich) kann Iam-street Berlin als Netzwerk von und für die Zielgruppe verstanden werden.

Workshops für Multiplikator*innen

Gemeinsam mit Expert*innen bieten wir kostenlos themenspezifische Workshops für Menschen an, die beruflich oder ehrenamtlich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten; und sich im Themenfeld islamisch begründete Radikalisierung fortbilden möchten. In unseren Workshops werden neben theoretischen Grundlagen auch praktische Ansätze für die Jugendarbeit vermittelt.

 

Die ersten Multiplikator*innen-Workshops zum Thema „Islamisch begründeter Extremismus -

Hintergründe und Prävention in der Jugendarbeit“ fanden bereits mit Unterstützung von Teamern aus dem Projekt Heroes statt.

 

Bei Interesse an einer gemeinsamen Ausrichtung und/oder Teilnahme können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene

Da effektive Online-Arbeit durch Offline-Angebote flankiert werden sollte, bieten wir Freizeit-Angebote und Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene an. Im Rahmen dieser kostenlosen Angebote sollen die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen gestärkt werden; mit den Schwerpunkten Medienkompetenz und Identität/Religion. Die Angebote können zum einen im schulischen Kontext (AGs und/oder Unterrichtsstunden) und zum anderen in Zusammenarbeit mit Jugendfreizeiteinrichtungen stattfinden; einmalig oder regelmäßig.

 

Bei Interesse an einer gemeinsamen Ausrichtung und/oder Teilnahme können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Bei Fragen zu unserem Projekt im Allgemeinen und/oder zu den Workshops, kontaktieren Sie uns gern.

streetwork@online

Postfach: 20 02 59

13512 Berlin

Tel:  +49 (0) 30-49982300

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AVP e.V. fördert seit 2002 die Bildung, Erziehung und Integration von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

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